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Wer zu viel Cholesterin im Blut hat, dem drohen Herzinfarkt und Schlaganfall. Doch Cholesterin ist nicht gleich Cholesterin. Flaschen
... und vom bösen Cholesterin
In den letzten Jahren ist viel über das "böse" Cholesterin geschrieben worden. Wissenschaftler hatten herausgefunden, daß eine Erhöhung des Blutcholesterinspiegels schwerwiegende Erkrankungen nach sich ziehen können.

Das "Böse", weiß man heute, trägt auf direktem Weg zur Arterienverkalkung bei. Doch das "Gute" übt eine gegenteilige Funktion aus: es schützt die Blutgefäße vor Verkalkung. Hier spielt hochwertiges Olivenöl seine Trümpfe aus: es begünstigt das Gute und bremst das Böse.

Olivenbaum

Vom richtigen und vom falschen Fett

Die richtige Einstellung gegenüber dem Fett in unserer Ernährung ist ganz besonders wichtig. Ernährungswissenschaftler und Ärzte sind sich einig, bei falscher Fettmenge oder -zusammensetzung in der Nahrung drohen Stoffwechselkrankheiten, Übergewicht, Herzinfarkt und andere Krankheiten.

- Essen Sie möglichst wenig Fett. Im Durchschnitt nehmen wir 42 Prozent unserer täglichen Kalorien in Form von Fett auf. Nach Meinung von Ernährungswissenschaftler sollten es höchstens 30 Prozent sein.
- Denken Sie auch an "versteckte Fette", z.B. in Fleisch, Wurst, Innereien oder Käse.
- Achten Sie bei der Wahl des Speisefettes auf den Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Sie haben einen günstigen Einfluß auf die Bluttfette - besonders auf das Cholesterin. Auch in dieser Beziehung gilt Olivenöl als optimal.
- Nehmen Sie nicht zu viel Cholesterin mit der Nahrung auf. Die empfohlene Höchstmenge von 300 mg täglich wird schon durch ein einziges Eigelb erreicht.




Mittelmeerkost: Essen wie im Urlaub

Die sog. Mittelmeerdiät zeichnet sich durch reichliche Verwendung von frischem Obst, Gemüse und Salaten aus. Sie enthält viel Ballaststoffe und Rohkost. Und zur Zubereitung der Speisen wird fast ausschließlich Olivenöl verwendet.

Die gesundheitsfördernde Eigenschaft der Mittelmeerkost ist auch wissenschaftlich erwiesen. Denn in den Mittelmeerländern treten erstaunlich wenig Herzinfarkte auf. In medizinischen Untersuchungen zeigte sich, dass hier ein enger Zusammenhang mit der landesüblichen Kostform besteht. Auf Kreta beispielsweise lag die Herzinfarktrate zehnmal niedriger als in Ostfinnland, wo sehr viel tierische Fette verzehrt werden.

"Essen wie im Urlaub" lautet die Devise - und das ist weiß Gott keine Strafe. Die Mittelmeerküche ist schmackhaft und abwechslungsreich. Man braucht weder Diätpläne einzuhalten noch verbissen Kalorien zu zählen. Ein paar neue Kochbücher und gutes Olivenöl helfen schon sehr viel. Letztendlich sind eine positive Lebenseinstellung und Spaß am Essen nicht weniger wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden.

Mort Rosenblum, der sich in seinem Buch "Oliven - Kulturgeschichte einer göttlichen Frucht" als einer der größten Oliven und -ölfans aller Zeiten geoutet hat, schreibt lakonisch: "Zweifellos ist Olivenöl gesund. In welch hohem Maß ist für uns, denen es schmeckt, nicht wichtig. Es gibt schließlich attraktiveres, als Kreter zu überleben."