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An den steilen Hängen des Taigetos-Gebirges ernten die Olivenbauern kaum anders als vor Jahrhunderten - und bringen Jahr um Jahr einige der besten Olivenöle Griechenlands hervor.
... und natürlich extra nativ

Ganz im Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes wächst in der Region um Kalamata (Mani) die Koroneiki-Olive. Weil die steilen Haine an den Hängen des Taigetos-Gebirge den Einsatz größerer Maschinen nicht zulassen, ernten die Olivenbauern hier kaum anders als vor Jahrhunderten - und bringen Jahr um Jahr einige der besten Olivenöle Griechenlands hervor.

Prasino Olivenöl ist ein extra natives Olivenöl der höchsten Güteklasse. Es ist sortenrein und unverschnitten, stammt also aus einer Ernte und wird nicht mit Vorjahresöl verschnitten. Es hat ein kräftig, fruchtiges Aroma und einen leicht pfeffrigen Abgang.



Extra nativ heißt das Prädikat für Olivenöle der höchsten Qualität. Damit werden Olivenöle der "ersten Güteklasse" bezeichnet, die "direkt aus Oliven und ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen werden". So steht es in einer neuen EU-Verordnung zu lesen, die seit dem 1. November 2003 verbindlich gilt. Die Anforderungen an Olivenöle wurden darin noch einmal verschärft. So darf beispielsweise der Säuregehalt von extra nativem Olivenöl nur noch 0,8 statt der bis dahin erlaubten 1,0 Prozent betragen.

Wir arbeiten seit jeher mit ausgewählten Bauern zusammen, die sich um höchste Qualitätsstandards bemühen und auch die verschärften Kriterien zu übertreffen suchen. Prasino Olivenöl hat einen Säuregehalt von maximal 0,5 Prozent. Bei kühler (Keller) und dunkler Lagerung ist es ohne nennenswerte Qualitätsverluste etwa zwei Jahre haltbar.

Chemische Analyse 2007/08:

Natives Olivenöl extra max. erlaubte Werte lt EU VO
Säuregehalt: 0,15 % max. 0,8 %
Peroxidzahl: 18,9 mEq02/kg max. < 20,0
Extinktionskoeffizient:

 

K 232: 1,76 max. < 2,50
K 270: 0,21 max. < 0,25

Was diese Werte aussagen:

Der Säuregehalt: Je schlechter die Oliven zwischen dem idealen Reifezustand und der Verarbeitung in der Presse behandelt wir, desto mehr steigt die freie Fettsäure, gemessen als Ölsäure je 100 g Öl. Je niedriger der Säuregehalt, desto besser ist die Qualität des Öls.

Auf der anderen Seite ist die Ölsäure nur einer von vielen Parametern, die im Labor untersucht werden. Hier die Wichtigsten:

Die Peroxidzahl: Sie gibt Aufschluss über den Konservierungszustand eines Öls. Je kleiner der Wert, desto frischer ist das Öl.

Der Extinktionskoeffizient (die sog. K-Werte): Das Olivenöl wird im Gas-Chromatographen mit den Licht-Wellenlängen K232 bzw. K270 geprüft, um den Anteil seiner oxidierten Bestandteile zu ermitteln.

Der K232-Wert steht dabei für die korrekte Einhaltung der Press- bzw. Extraktionstemperatur (Stichwort „Kaltpressung“), der K270-Wert für die Unversehrtheit der Oliven und die Sorgfalt bei der Ernte.

Die vollständige Analyse finden Sie » hier.

Wir haben unser Öl auch auf Weichmacher und evtl. Pestizidrückstände untersucht » Details.

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Ernte und Pressung: Oft werden Oliven nicht geerntet, sondern man wartet, bis sie - meist schon etwas überreif - von den mächtigen Bäumen in die darunter ausgebreiteten Netze fallen. In der Mani werden die Ölbäume jedes Jahr stark gestutzt und somit klein gehalten. Und die Oliven werden geerntet, wenn sie reif sind - in Handarbeit, weil’s anders nicht geht. Das macht zwar etwas Mühe, steigert aber die Qualität und sorgt für den einzigartigen Geschmack.

Möglichst noch am Tag der Ernte werden die Oliven in traditionellen Steinmühlen zu einem Brei gemahlen, aus dem moderne Extraktionsgeräte schließlich das Öl gewinnen. Wir achten darauf, dass handwarme Temperaturen dabei nicht überschritten werden.»

Vom Baum auf den Tisch: Zwischen November und Januar eines jeden Jahres werden die Oliven geerntet, im Februar füllen wir das Öl in Flaschen und Kanister und im März versenden wir die erste Lieferung erntefrisches Olivenöl an unsere Kunden - frei Haus, versteht sich.

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